3 E/D/E ! = Lieferung nur eingeschränkt möglich. Kein Express und Lieferung nach: DK, EE, FI, GB, GR, HU, IE, LT, LV, NO, SE, SK, TR. INFORMATION ZU WOLFRAMELEKTRODEN Wolframelektroden für das WIG Schweißen – was Sie wissen sollten Elektroden- typ strahlungs- frei Ø in mm Stromart Einsatzgebiete Schweißeigenschaften Empfehlung WC 20 „grau” ja 1,0 – 4,8 AC/DC - Un- und hoch- legierter Stahl - Alu-Legierungen - Magnesiumlegie- rungen - Titanlegierungen - Nickellegierungen - Kupferlegierungen - Sehr gute Zünd- und Wiederzündeigen- schaften - Hohe Standzeit - Hohe Belastbarkeit Universalelektrode WL 15 „gold” ja 1,0 – 4,8 AC/DC siehe WC 20 - Ähnlich wie WC 20, ideal für Nieder- strombereich Universalelektrode, speziell für Mikroplasma, Plasmaschweißen WL 10 „schwarz” ja 1,6 – 3,2 AC/DC siehe WC 20 - Gute Zünd- und Wiederzündeigen- schaften Plasmaschweißen WS 2 „türkis” ja 1,6 – 3,2 AC/DC siehe WC 20 - Sehr gute Zünd- und Wiederzündeigen schaften - Hohe Standzeit - Hohe Belastbarkeit Universalelektrode speziell für Mikroplasma, Plasmaschweißen, mechanisiertes Schweißen WT 20 „rot” nein 1,0 – 4,8 AC/DC - Un- und hoch- legierter Stahl - Titanlegierungen - Nickellegierungen - Kupferlegierungen - ann durch WC 20, WL 15 oder WS 2 ersetzt werden mögliche Gesundheitsgefährdung bei unsachgemäßer Handhabung, NUR BEDINGT EMPFEH- LENSWERT !!! Wolframelektroden richtig anschleifen Auch der richtige Anschliff ist wichtig für die Qualität der Schweißnaht (siehe Abbildung). Es sollte stets eine Dia- mantschleifscheibe verwendet werden. Die Elektrode ist immer in Längsrich- tung anzuschleifen und die Spitze ab- zuflachen. Das Resultat wird den Anwender über- zeugen: verbesserte Standzeit und Lichtbogenstabilität. Entscheidend für die Zündfähigkeit einer Wolframelek- trode ist die so genannte Elektronenaustrittsarbeit. Die Elektronenaustrittsarbeit beschreibt die benötigte Kraft, die aufgewendet werden muss, um ein Elektron aus dem Atomverband der Wolframelektrode zu lösen. Je geringer die aufzuwendende Kraft, desto leichter kann der Lichtbogen gezündet werden. Durch Dosierung mit Oxidzusätzen (beispielsweise La2O3, ThO2 etc.) kann diese Elektronenaustrittsarbeit weiter reduziert werden. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Temperaturbelastbarkeit der Elektrode. Auch die Verteilung der Oxide spielt eine wichtige Rolle – sie sollten möglichst gleichmäßig (homogen) verteilt sein. Im kritischen Fokus der Wissenschaft und somit auch der Berufsgenossenschaften sind seit einigen Jahren die thoriumhaltigen Wolframelektroden (Kennfarben rot/orange). Aufgrund ihrer guten Eigenschaften im Bereich Zündfähigkeit, Lichtbogenstabilität, Standzeit und ihrer Eignung für den Einsatz bei Gleich- wie Wechselstrom, sind sie zum Standard für die meisten WIG-Anwendungen geworden. Der Nachteil: Das che- mische Element Thorium ist schwach radioaktiv. Somit sind einige Maßnahmen bei der Herstellung, dem Einsatz Zusammengefasst stellen sich folgende Anforder- ungen an Wolframelektroden: - Gute Zünd- und Wiederzündfähigkeiten - Konstanter Lichtbogen - Lange Standzeit - Hohe Strombelastbarkeit - niversell einsetzbar (AC/DC) - * sowie dem Transport (Gefahrgut) zu beachten, die zum Umdenken anregen. Seit einiger Zeit gibt es aber auch weise lanthanhaltige (Kennfarben schwarz, gold strahlungsfreie Alternativen. So haben sich beispiels- K Elektroden (Kennfarbe türkis) als Ersatz bewährt. blau) oder solche mit seltenen Erden" angereicherten und *Thorierte Wolframelektroden sind Gefahrgut U " 3 | 2 Wolframelektroden 3 WOLFRAMELEKTRODEN » INFORMATION ZU WOLFRAMELEKTRODEN